Vom Styropor zum EPP
Ein Werkstoff im Laufe der Zeit
Expandiertes Polypropylen (EPP) ist ein Partikelschaumstoff.
Diese Stoffgruppe umfasst neben EPP auch die Produkte aus Polyethylen (EPE) und Polystyrol (EPS). Die Geschichte begann mit der Entdeckung des Styropors im Jahre 1950, als es BASF-Wissenschaftlern gelang, PS-Granulat mit einem Kohlenwasserstoff als Treibmittel zu imprägnieren und durch Erwärmung zu einem Schaumstoff zu verschweißen.
Am 28. Februar 1952 wurde das "Verfahren zur Herstellung poröser Massen aus Polymerisaten" patentiert – das Grundpatent zur Herstellung von expandierbarem Polystyrol. Gut 20 Jahre später wurde dieses Prinzip auf der Suche nach einem Schaumstoff mit speziellen Eigenschaften auch bei Polyethylen angewendet, Anfang der 1980er Jahre dann auch bei Polypropylen.
Die Partikelschaumstoffe decken ein breites Eigenschaftsspektrum und damit vielfältige Einsatzbereiche ab.










